Anrufabläufe: was mit einem Anruf passiert
Jede Nummer folgt ihrem Anrufablauf. Du baust ihn in einem visuellen Editor aus Bausteinen:
- Öffnungszeiten und Feiertage, auch aus einem verknüpften Kalender.
- Sprachmenü („Drücken Sie 1 für den Vertrieb“) mit Durchwahl.
- Eine Person anrufen, eine Gruppe (alle gleichzeitig oder nacheinander) oder eine Warteschlange mit Wartemusik.
- Mailbox, Ansagen, Zifferneingabe und Bedingungen.
- Den Anrufer in einen Sprachraum holen oder ein Ticket oder eine Chatnachricht anlegen.
Mit Simulator und Testanruf im Browser probierst du den Ablauf aus, bevor du ihn veröffentlichst. Veröffentlichte Versionen bleiben erhalten, du kannst also zurückrollen. Welche Bausteine du bekommst, hängt vom Tarif ab.
Annehmen und anrufen in der App
- Eingehende Anrufe klingeln als Banner mit Nummer oder Namen aus dem Telefonbuch. Wer zuerst annimmt, hat das Gespräch.
- Halten mit Wartemusik, direktes Weiterleiten und Rücksprache mit Kollegen.
- Persönliche Rufumleitung, Nicht-stören-Ausnahmen und Mailbox mit eigener Ansage.
- Warteschlangen mit Pause, Nachbearbeitung und Wallboard.
- Notizen und Ergebnisse pro Anruf, verpasste Anrufe im Team.
- Nach extern wählen per Tastenfeld, wenn deine Organisation das erlaubt.
Telefon und Videokonferenz zusammen
Anrufer wählen sich mit einer 8-stelligen PIN in ein Meeting ein und nehmen mit Ton teil. Organisatoren holen jemanden per Telefon in ein laufendes Meeting, und Mich anrufen verbindet dein Handy mit dem Meeting. Telefonteilnehmer schalten sich mit *6 stumm und laut und hören eine Ansage, wenn Aufzeichnung oder Transkription startet.
Optional: KI-Rezeption
Im Business-Tarif kann ein Anrufablauf eine KI-Rezeption enthalten, sobald sie für deine Organisation freigeschaltet ist. Sie läuft auf Coviqos eigenen Servern, sagt immer zuerst, dass der Anrufer mit einem KI-Assistenten spricht, antwortet aus dem Wissen, das du hinterlegst, und leitet nach Anliegen weiter – oder an einen Menschen. Das Gespräch selbst wird nicht gespeichert.
Gut zu wissen
- Telefonie und Telefon-Einwahl gehören zu Business und Enterprise und brauchen eine eingerichtete Leitung – Nummern von Coviqo oder dein eigener SIP-Provider.
- Notrufe (112, 110 …) sind über Coviqo nicht möglich. Nutz dafür ein normales Telefon.
- Telefonate sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Aufgezeichnet wird nur, wenn deine Organisation die Aufnahme eingeschaltet hat – immer mit Ansage oder Einwilligung des Anrufers.
- Sonderrufnummern sind gesperrt. Zielländer, Minuten und Anrufraten sind begrenzt, zum Schutz vor Missbrauch.
Häufige Fragen
Kann ich meinen eigenen Telefonanbieter nutzen?
Ja. In Business und Enterprise verbinden Organisations-Admins ihren eigenen SIP-Trunk unter Organisation › Telefonie. Anrufe über den eigenen Trunk zählen nicht gegen die Minuten des Tarifs.
Brauche ich ein Tischtelefon?
Nein. Anrufe klingeln im Browser, in der Desktop-App und – als Push-Nachricht – am Handy. USB- und DECT-Headsets mit Anruftasten funktionieren in der Desktop-App und in Browsern mit WebHID-Unterstützung.
Können Anrufer in einen Sprachraum kommen?
Ja. Ein Anrufablauf kann den Anrufer in einen Sprachraum holen. Dort spricht er per Ton mit allen im Raum.
Werden Mailbox-Nachrichten transkribiert?
Wenn deine Organisation die Transkription nutzt, ja – auf Coviqos eigenen Servern, als KI-erstellt markiert. Nachrichten werden verschlüsselt gespeichert und nach 90 Tagen gelöscht.
Im Benutzerhandbuch
Schritt-für-Schritt-Anleitungen